Eine Region für Alle!

Egal ob jemand aus Jena, Sachsen oder einem anderen Land zu uns zieht – wir brauchen jeden Menschen, um unseren Einwohnerrückgang auszugleichen. Wir müssen im Landkreis eine Willkommenskultur entwickeln.

Mobilität für Alle!

Um im ländlichen Raum einen zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen, soll zusätzlich das Angebot von Bürgerbussen gefördert und erweitert werden.

Barriere-Freiheit für Alle!

Wer schon einmal mit einem Kinderwagen, Rollstuhl oder „Krücken“ in unserer Region unterwegs war, ist auf viele Barrieren gestoßen. Diese gilt es abzubauen, um allen Menschen überall den Zugang zu kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Angeboten zu ermöglichen.

Freies Internet für Alle!

Neben der Förderung des weiteren Breitbandausbaus im Landkreis sollen Freifunk-Initiativen unterstützt werden, die allen Menschen kostenlosen WLAN-Zugang ermöglichen.

Mehr Energie für Alle!

Wenn schon durch regenerative Energiegewinnung die Landschaft in unserem Landkreis beeinträchtigt wird, dann müssen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, über kleine Genossenschaften an den Erträgen beteiligt zu werden. Hierzu bedarf es Beratung und Förderung durch den Landkreis.

Ein Kreistag für Alle!

Liveübertragungen der Kreistagssitzungen im Internet können das Verständnis für die Arbeit der gewählten Kreistagsmitglieder fördern und bringen mehr Transparenz. Barrierefreie Dokumentation der Anträge und Beschlüsse bieten allen Menschen Zugang zu diesen Informationen.

Knut Meenzen

► 42 Jahre, verheiratet, 3 Kinder
► Wohnort: Eisenberg
► Soziologe / Erziehungswissenschaftler
► tätig als rechtlicher Betreuer in Gera
► Vorsitzender Schulförderverein der Grundschule „Heinrich Heine“ Königshofen e.V.
► Sprecher der LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

Mein Weg in die Politik
Seit unsere Kinder den Kindergarten besuchen, engagiere ich mich ehrenamtlich – anfangs nur im Bereich Bildung und Schule, bald schon zunehmend für mehr Barrierefreiheit für Menschen mit und ohne Behinderungen. 

2014 bin ich unter dem Eindruck der Wahlergebnisse der rechts-populistischen AfD in Thüringen in die Partei DIE LINKE. einge-treten, um dem eine soziale Politik für alle Menschen entgegen-zusetzen.
Elternvertretung

Erste Erfahrung mit Mitbestimmungsmöglichkeiten von Eltern konnte ich als Elternvertreter eines evangelischen Kindergartens sammeln. Mit Beginn der Grundschulzeit unserer Kinder wurde ich auch dort als Elternvertreter aktiv. Später als Kreiselternsprecher der Grundschulen habe ich mich unter anderem dafür eingesetzt, dass die Schulkopierer in der Verantwortung der Schulverwaltung verbleiben, oder dass gemeinsam mit Vertretern aller Schularten eine gemeinsame Stellungnahme zum neuen Schulgesetz abgegeben werden konnte. So konnten für Eltern und Schulen Planungssicherheit bei den Kopierkosten erreicht und die Perspektive unserer ländlichen Region bei der Erarbeitung des Schulgesetzes mit eingebracht werden.
Als Vorsitzender des Schulfördervereins bin ich Teil eines engagierten Teams aus Eltern und Pädagog*innen. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Landkreis konnten wir z.B ein Spielgerät für unsere Schule anschaffen, welches sich weder der Förderverein noch der Landkreis allein hätte leisten können.

Beruf und Ehrenamt

Seit meinem beruflichen Wechsel 2010 von der Kinder- und Jugendhilfe zur rechtlichen Betreuung beim Betreuungsverein in Gera engagiere ich mich auch im Bereich der Behindertenpolitik. Als Sprecher der LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik kämpfe ich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Neben Menschen mit Behinderungen profitieren von der anzustrebenden Barrierefreiheit auch Familien mit Kindern, ältere oder kranke Menschen.
Zu meinem Beruf gehört es, sich für Menschen stark zu machen, welche selbst nicht in der Lage dazu sind. Meine Klienten haben viele Brüche in ihren Biographien, welche sie zusätzlich zu ihren Erkrankungen behindern. Ich setze deren Rechte gegenüber Sozialhilfeträgern, Jobcentern oder anderen Institutionen durch, wenn dort nur der „Fall“ und nicht der Mensch gesehen wird.

Machen statt Meckern!

Im Kreistag möchte ich dafür sorgen, dass nicht nur Unternehmen und Wirtschaft eine Stimme haben, sondern auch Menschen, die sonst keine Lobby haben.

Aus diesem Grund bitte ich um Ihre drei Stimmen zur Kreistagswahl am 26. Mai 2019!